Über mich

Schon sehr früh spürte ich diesen inneren Antrieb, Menschen, Beziehungen und das Leben in ihrer Tiefe zu verstehen – was hinter Verhaltensweisen steckt, warum manche Menschen so sind, wie sie eben sind, was sie wirklich bewegt, was Schmerz und Leid auslöst und was heilt. Auch hat mich lange beschäftigt, warum manche glücklich sind, – ihnen scheinbar alles in den Schoss fällt und andere ständig zu kämpfen haben. Und auch ganz klassisch; die Frage nach dem Sinn des Lebens.
Mit einer schweren und oft einsam erlebten Kindheit im Gepäck, verlor ich mich eine Zeit lang in vielem, was Betäubung versprach. 2015 brach dann innerhalb eines halben Jahres fast alles gleichzeitig weg: Ich wurde arbeitslos, meine Beziehung zerbrach, zwei Freunde starben innert weniger Wochen – und meine Darmgesundheit litt folglich sehr. Was ich damals nicht wusste: der Körper spricht mit uns. Der Darm der u.a. verdaut und verarbeitet – und ich, die auf anderen Ebenen eine ganze Menge zu verdauen und verarbeiten hatte und es aus Überforderung nicht mehr konnte, litt zunehmend unter endlosem Gedankenkarussell, Schlaflosigkeit, Angst vor der Zukunft, endloser Trauer und Schmerz den ich schwer ertragen konnte.
Ein Video über Mindset hat damals etwas in mir aufgebrochen – den ersten echten Gedanken, dass ich selbst meine Realität bewusst oder in diesem Fall unbewusst mitgestalte und folglich auch etwas verändern kann.
Von da an lernte ich immer mehr über mich selbst, Eigenverantwortung, über die Vielschichtigkeit von Symptomen und auch alternative Möglichkeiten von Heilung, dass diese auf mehreren Ebenen stattfinden muss, über Verhaltensweisen, Reaktionsmuster und ihre Ursprünge.
Ich heiratete, gründete eine Familie, tauchte tief in die spirituelle Welt ein und machte mich damit selbständig – und erlebte einen weiteren tiefen Einbruch. Im ersten Halbjahr 2025 folgten zwei Notoperationen und eine Trennung nach acht gemeinsamen Jahren, die gewiss nicht einfach waren, aber eine Lebendigkeit in mir erwachen liessen die ich so noch nicht gespürt habe.
Durch all das habe ich tief in mir verstanden: Es ist nicht die eine Methode, nicht der eine Weg, keine Schublade. Ich darf in jedem Moment frei entscheiden und dabei ich sein – meiner eigenen Stimme vertrauen, auch wenn Verstand und Vernunft längst laut werden. Meiner inneren Führung folgen, statt jahrelang in etwas zu verharren, das mir nicht mehr entspricht oder in irgendeiner Weise von mir erwartet wird.
Und vor allem habe ich gelernt: Glück bedeutet nicht die Abwesenheit von Herausforderung.
Jede Herausforderung gibt mir die Möglichkeit über mich selbst hinauszuwachsen, zu lernen und dabei ganz lebendig zu sein. Heute begleite ich Menschen, denen es ähnlich geht. Die vielleicht gerade in einer Situation feststecken, nicht mehr weiter wissen – energetisch, intuitiv, über die Ferne.
Ich tue das, weil es mich mit Sinn erfüllt, weil ich weiss, wie es sich anfühlen kann, aber auch, dass es immer einen Weg gibt. Gleichzeitig gibt mir das die Möglichkeit und Freiheit, die gemeinsame Zeit mit meinen Kindern zu geniessen und sie als Mama zu begleiten.
